5 Strategien um mit deiner Wut umzugehen

Wut ist ein starkes Gefühl – und oft ein missverstandenes. Sie ist weder „gut“ noch „schlecht“, sondern ein Signal: Etwas passt gerade nicht. Die Frage ist also nicht, ob du wütend wirst, sondern wie du damit umgehst. Hier sind fünf wirkungsvolle Strategien, die dir helfen können, deine Wut konstruktiv zu nutzen.


1. Wut bewusst wahrnehmen statt unterdrücken

Viele Menschen versuchen, Wut sofort wegzudrücken. Das Problem: Unterdrückte Gefühle verschwinden nicht – sie stauen sich auf.
Nimm dir stattdessen einen Moment und frage dich:
Was genau macht mich gerade wütend?

Allein dieses Innehalten schafft Abstand zwischen Reiz und Reaktion.


2. Körperliche Spannung abbauen

Wut ist nicht nur ein emotionaler, sondern auch ein körperlicher Zustand. Dein Puls steigt, deine Muskeln spannen sich an.

Hilfreich sind deshalb:

  • ein kurzer Spaziergang

  • Sport (z. B. Joggen oder Boxen)

  • bewusstes Atmen

Bewegung hilft deinem Körper, die überschüssige Energie abzubauen.


3. Gedanken hinterfragen

Oft verstärken unsere Gedanken die Wut. Sätze wie „Das ist so unfair!“ oder „Immer passiert mir das!“ heizen die Emotion weiter an.

Versuche, deine Gedanken zu prüfen:

  • Ist das wirklich immer so?

  • Gibt es eine andere Perspektive?

Ein Perspektivwechsel kann die Intensität der Wut deutlich reduzieren.


4. Klar und respektvoll kommunizieren

Wut enthält oft eine wichtige Botschaft – zum Beispiel, dass eine Grenze überschritten wurde.

Statt zu explodieren oder zu schweigen, versuche:

  • Ich-Botschaften („Ich fühle mich…“)

  • konkrete Beispiele statt Vorwürfe

  • ruhigen Tonfall

So kannst du deine Bedürfnisse ausdrücken, ohne die Situation eskalieren zu lassen.


5. Auslöser langfristig verstehen

Wenn du merkst, dass dich bestimmte Situationen immer wieder wütend machen, lohnt sich ein genauerer Blick.

Frage dich:

  • Gibt es wiederkehrende Muster?

  • Welche Bedürfnisse werden verletzt?

  • Was kannst du langfristig verändern?

Wut kann ein wertvoller Hinweisgeber sein – wenn du lernst, sie zu verstehen.


Fazit

Wut ist kein Problem, das „weg muss“. Sie ist ein Teil von dir und kann dir helfen, dich selbst besser zu verstehen. Entscheidend ist, dass du einen gesunden Umgang damit findest – einen, der dir und anderen nicht schadet.

Wenn du beginnst, deine Wut bewusst wahrzunehmen und zu steuern, wird aus einer überwältigenden Emotion eine kraftvolle Ressource.

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Wie Kinder ihre Stärken erkennen

Kinder haben viele Stärken – doch oft wissen sie selbst gar nicht genau, welche das sind. Während Erwachsene ihre Fähigkeiten benennen können („Ich bin gut im Organisieren“), fällt es Kindern schwerer, ihre eigenen Talente in Worte zu fassen. Genau hier können wir sie gezielt unterstützen.

Der erste Schritt ist das bewusste Wahrnehmen. Kinder erleben jeden Tag kleine Erfolgsmomente: Sie lösen eine Rechenaufgabe, helfen einem Freund oder lernen, wie man schwimmt. Damit daraus echte Stärke wird, brauchen sie Unterstützung beim Erkennen. Statt nur zu loben („Gut gemacht!“), hilft es, konkret zu sein:
„Du kannst gut schwimmen, weil du dich traust und ruhig bleibst im Wasser.“
So verstehen Kinder warum sie etwas gut können.

Ein wichtiger nächster Schritt ist das Aussprechen der eigenen Stärken. Das kann man spielerisch üben – zum Beispiel mit einfachen Sätzen wie:

  • „Ich kann gut rechnen.“

  • „Ich kann gut zuhören.“

  • „Ich kann gut malen.“

Am Anfang fällt das vielen Kindern schwer oder fühlt sich ungewohnt an. Manche sagen sogar: „Das stimmt doch gar nicht.“ Deshalb ist es wichtig, eine Umgebung zu schaffen, in der sie sich sicher fühlen und lernen, stolz auf sich zu sein, ohne sich zu vergleichen.

In der Schule kann man das durch kleine Rituale fördern: Kinder erzählen am Ende des Tages oder der Woche, was sie gut konnten. Auch Partnerübungen helfen – wenn ein Kind einem anderen sagt: „Ich finde, du kannst gut erklären“, entsteht oft ein ganz neues Bewusstsein.

Zu Hause funktioniert das genauso: Eine einfache Frage wie „Was konntest du heute gut?“ kann viel bewirken. Eltern können zusätzlich helfen, indem sie Beispiele geben oder gemeinsam überlegen: „Du hast heute deinem Bruder geholfen – das zeigt, dass du gut erklären kannst.“

Mit der Zeit passiert etwas Entscheidendes: Kinder beginnen, ihre Stärken selbstständig zu erkennen und zu benennen. Aus einem vorsichtigen „Vielleicht kann ich das ein bisschen“ wird ein selbstbewusstes „Ich kann das!“.

Und genau dieses Gefühl ist unglaublich wertvoll. Denn Kinder, die ihre Stärken kennen, gehen mutiger durchs Leben – sie trauen sich mehr zu, probieren Neues aus und wissen: Ich habe Fähigkeiten, auf die ich mich verlassen kann.

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Warum emotionale Kinder keine ‚schwierigen‘ Kinder sind – sondern unterschätzte Superkräfte haben

Vielleicht wurde dir schon gesagt, dein Kind sei zu laut, zu sensibel oder zu anstrengend. Vielleicht hast du manchmal das Gefühl, dass seine Gefühle dich überfordern – oder dass es „überreagiert“. Aber was, wenn genau das seine größte Stärke ist?

Emotionale Kinder fühlen intensiver – das ist keine Schwäche

Kinder, die stark auf Emotionen reagieren, sind oft besonders empathisch und aufmerksam. Sie spüren Stimmungen im Raum, reagieren auf kleine Veränderungen und haben ein feines Gespür für Menschen um sie herum. Was viele als „Übertreibung“ oder „Drama“ abtun, ist in Wahrheit ein kraftvolles Werkzeug, das sie ihr Leben lang begleiten wird.

Wusstest du, dass hochsensible Kinder später oft außerordentliche Kreativität, Empathie und Führungsstärke entwickeln?

Emotionale Intensität ist also kein Makel – sie ist ein Talent, das richtig begleitet werden will.

Warum Wutanfälle oft ein Hilferuf sind

Wenn ein Kind einen Wutanfall hat, denken wir schnell: „Es manipuliert mich“ oder „Es übertreibt“. In Wirklichkeit ist jeder Ausbruch ein Hilferuf seiner Gefühle. Kinder haben noch nicht die Fähigkeit, ihre Emotionen zu regulieren. Statt zu bestrafen oder zu ermahnen, hilft:

  • Gefühle benennen: „Ich sehe, dass du gerade wütend bist.“

  • Ruhigen Raum schaffen: Ein sicherer Rückzugsort für intensive Gefühle

  • Validieren statt abwerten: „Es ist okay, wütend zu sein“

So lernen Kinder, ihre Emotionen zu verstehen und zu kanalisieren – eine Fähigkeit, die sie ein Leben lang stärkt.

Die versteckte Stärke emotionaler Kinder

Eltern, die ihre Kinder als „zu emotional“ empfinden, übersehen oft die Superkräfte, die in ihnen stecken:

  • 💡 Kreativität: Emotionale Kinder denken oft unkonventionell

  • ❤️ Empathie: Sie spüren die Bedürfnisse anderer intuitiv

  • 🌟 Authentizität: Sie zeigen, was sie fühlen, ohne Masken

Mit der richtigen Begleitung werden aus vermeintlichen „Problemkindern“ selbstbewusste, kreative und mitfühlende Erwachsene.

5 Sätze, die emotionale Kinder ihr Leben lang prägen

  1. „Ich sehe, dass du das gerade fühlst.“

  2. „Es ist okay, wütend oder traurig zu sein.“

  3. „Du bist nicht zu empfindlich – du bist besonders.“

  4. „Deine Gefühle sind wichtig, auch wenn sie andere überraschen.“

  5. „Ich bin hier, egal wie stark deine Emotionen sind.“

Diese Sätze validieren Gefühle statt sie zu unterdrücken – und geben Kindern die Sicherheit, die sie brauchen, um emotional stark zu werden.

Fazit

Emotionale Kinder sind keine „schwierigen“ Kinder. Sie sind intensiv, sensibel und empathisch. Wenn wir aufhören, ihre Gefühle zu kritisieren, und stattdessen lernen, sie zu begleiten, entdecken wir eine unterschätzte Superkraft, die ihr Leben – und das unserer Gesellschaft – bereichern kann.

Vielleicht ist das, was wir als „Problem“ sehen, eigentlich das größte Geschenk unseres Kindes.

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Kurze Impulse für Lehrpersonen bei Überlastung

 

 

 

  • Atme tief durch – 3 bewusste Atemzüge helfen sofort.“
  • Eine kurze Pause wirkt Wunder – geh einmal bewusst aus dem Klassenzimmer.

  • Sag Nein, wenn es zu viel wird – Grenzen schützen dich und die Kinder.

  • Teile deine Sorgen – KollegInnen hören zu und entlasten.

  • Schreibe deine Gedanken auf – Abstand gewinnen durch Worte.

  • Mini-Auszeiten nutzen – ein Tee, ein Spaziergang, ein kurzes Lächeln.

  • Priorisiere – nicht alles gleichzeitig muss perfekt sein.

  • Humor ist erlaubt – auch in stressigen Momenten.

  • Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern Teil deiner Arbeit.

  • Erinnere dich: Du machst genug – Perfektion ist nicht nötig.

  • Musik oder kurze Bewegung zwischendurch beruhigen Geist und Körper. Auch mit deiner Klasse

  • Setze kleine Rituale, die dir Energie geben – 5 Minuten bewusst nur für dich.

  • Setzte Rituale mit der Klasse, kleine Sequenzen, die deine Klasse alleine managen kann. Immer gleich, das gibt dir mehr Luft zum Atmen!

 

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Weihnachtstage mit Kindern gestalten – Entspannte Ideen für alleinerziehende Mamas

Weihnachten ist vorbei, die Geschenke sind ausgepackt – und dann kommen sie: die freien Weihnachtstage mit Kindern. Für viele alleinerziehende Mamas ist das eine besondere Zeit. Einerseits wünscht man sich Nähe, Ruhe und schöne Erinnerungen, andererseits fehlt oft die Energie oder ein klarer Plan.

Die gute Nachricht: Entspannte Weihnachtstage mit Kindern brauchen keine Perfektion. Oft sind es die kleinen, gemeinsamen Momente, die Kindern lange im Herzen bleiben.

In diesem Artikel findest du alltagstaugliche Ideen für die Weihnachtstage mit Kindern, die sich gut allein umsetzen lassen – ohne Druck und mit viel Herz.

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Von stummen zu starken Mütter

Es gibt in unserer Generation ein fast unsichtbares Erbe:
Die stummen Mütter.

Frauen, die alles getragen haben, alles gehalten haben, alles organisiert haben –
aber nie wirklich gesprochen haben.

Nicht über:

  • Überforderung

  • Wut

  • Angst

  • Wünsche

  • Bedürfnisse

Sie hatten keine Sprache dafür.
Sie hatten keinen Raum dafür.
Und sie hatten keine Erlaubnis dafür.

Diese Frauen haben nicht gelernt zu sprechen.
Sie haben gelernt, zu funktionieren.

Und viele von uns wurden von genau diesen Frauen großgezogen.


Unsere Generation ist die erste,

die merkt:

„Ich kann nicht einfach nur funktionieren. Es frisst mich auf.“

Und genau hier beginnt der Übergang:

Von stumm zu stark.

Und das ist kein „ich schaffe jetzt alles alleine und ohne Gefühle“-stark.
Sondern:

Stark heißt heute:

  • ich spreche

  • ich fühle

  • ich setze Grenzen

  • ich kommuniziere Bedürfnisse

  • ich teile Überforderung bevor ich explodiere

Stark heißt nicht: nie fallen.
Stark heißt: nicht mehr alleine fallen.


Die Kraft der neuen Mütter

Wir sind die Generation, die ihre Stimme benutzt.
Die ihren Töchtern vorlebt:

„Gefühle sind nicht gefährlich.
Verletzlichkeit ist keine Schwäche.
Sprache schützt.“

Wir heilen, indem wir sprechen.
Wir brechen Kreise, indem wir sichtbar werden.

Das ist unsere Aufgabe.
Und unser Geschenk.


Von stumm → zu stark.
Von funktionieren → zu verbinden.
Von schweigen → zu sprechen.


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Trennung ja oder nein?

Die Frage, ob eine Beziehung noch eine Zukunft hat oder ob eine Trennung der bessere Weg ist, gehört zu den schwersten Entscheidungen, die Menschen treffen müssen. Gerade wenn Kinder im Spiel sind oder eine lange gemeinsame Geschichte, wiegt jede Option schwer.

Als Familiencoach werde ich oft gefragt: „Woran erkenne ich, ob es noch Sinn macht, zu kämpfen – oder ob wir uns besser trennen sollten?“ Die Antwort darauf ist selten einfach. Aber es gibt Anhaltspunkte, die helfen können, Klarheit zu gewinnen.


1. Krise oder Dauerzustand?

Jede Beziehung durchläuft Phasen der Krise. Streit, Frust oder Entfremdung bedeuten nicht automatisch das Ende. Aber: Wenn negative Muster über Monate oder Jahre die Beziehung dominieren und Versuche der Verbesserung scheitern, wird es Zeit, ehrlich hinzuschauen.

Fragen Sie sich:

  • Fühle ich mich über längere Zeit unglücklich oder leer?

  • Habe ich das Gefühl, in dieser Beziehung nicht mehr wachsen zu können?

  • Drehen sich unsere Konflikte immer wieder im Kreis, ohne Lösung?


2. Kommunikation: verletzt oder verbunden?

Kommunikation ist der Schlüssel jeder Beziehung. Doch wenn Gespräche nur noch in Vorwürfen, Rückzug oder Schweigen enden, ist die Verbindung gefährdet.

Paartherapie oder Coaching kann helfen, wieder ins Gespräch zu kommen – aber nur, wenn beide es wirklich wollen. Manchmal ist eine Trennung kein Scheitern, sondern ein Akt der Selbstfürsorge und Klarheit.


3. Was hält euch zusammen – Liebe oder Angst?

Viele Paare bleiben zusammen, weil sie Angst haben: vor dem Alleinsein, vor dem finanziellen Umbruch, vor dem, was mit den Kindern passiert. Doch Angst ist kein guter Ratgeber.

Die Frage ist nicht nur: Was verliere ich durch eine Trennung?
Sondern auch: Was könnte ich gewinnen?


4. Wie sieht dein inneres Zukunftsbild aus?

Wenn du dir deine Zukunft in fünf Jahren vorstellst – ist dein Partner oder deine Partnerin darin ein Teil? Oder erscheint dir der Gedanke daran eher belastend?

Diese Visualisierungsübung kann überraschend ehrlich zeigen, wo du wirklich stehst.


5. Kinder und Trennung – geht das überhaupt gut?

Ein häufiges Argument gegen die Trennung: "Wir bleiben zusammen der Kinder wegen." Doch Kinder spüren sehr genau, wenn ihre Eltern unglücklich sind. Dauerhafte Spannungen oder Lieblosigkeit in der Beziehung der Eltern können mehr Schaden anrichten als eine gut begleitete Trennung.

Wichtig ist: Kinder brauchen keine "heile Welt", sie brauchen verlässliche, authentische und handlungsfähige Eltern – auch wenn diese nicht mehr zusammen sind.


Fazit: Trennung ist nicht immer ein Scheitern.

Manchmal ist eine Trennung der mutigste und gesündeste Schritt, den man gehen kann. Genauso kann es mutig sein, sich nochmal ganz bewusst füreinander zu entscheiden und Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Die wichtigste Frage ist:
Bin ich bereit, hinzuschauen – und ehrlich zu mir selbst zu sein?

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Wie verwandelst du deine Wut in Harmonie?

Guten Morgen meine Lieben

 

Schon ganz bald halten meine liebe Kollegin Heidy Kneubühler

(Link: https://www.heidy-kneubuehler.ch) und ich einen Workshop zum Thema " Wie verwandelst du Wut in Harmonie?

Durch unsere Ausbildung zum IntuSense®Coach bei Stark auch ohne Muckis (Link: https://starkauchohnemuckis.de/) durften wir unser Familienleben von Grund auf verändern. Wir durften Tools kennen lernen, wie wir mit unserer Wut umgehen können. Sowie auch unsere Kinder bei ihren Frustrationen geeignet unterstützen können.

Was kannst du bei einem Wutausbruch tun?

Das Beste was du im ersten Moment bei einem Wutausbruch machen kannst, sei es von dir oder deinen Kindern ist es, die Wut annehmen. 

In unserer Gesellschaft wird Wut nicht gerne gesehen. Schlagen sich zwei Kinder, wird oft sofort eingegriffen, was dazu führt, dass diese Kinder ihre Wut noch nicht verarbeitet haben. Wir haben nicht gelernt, wie wir unsere Wut umwandeln dürfen. Sich deshalb in seiner Wut annehmen, sich selber annehmen lernen, ist der erste Schritt zu einer grossen Veränderung. Wenn du deine Wut annimmst, nimmst du auch dich selber als Mensch an. Du bist gut so wie du bist! Auch mit deiner Wut!

Als zweiten Schritt darfst du dir erlauben, deine Wut herauszulassen. Das ist sehr wichtig, da sich sonst deine angestaute Wut kumuliert und du später wie ein Vulkan ausbrichst. Das sind dann keine "du hast deine Nerven verloren" sondern du hast deine kleinen Wutanfälle angestaut" und brichst dann alle miteinander aus. 

Deshalb, wenn du Wut verspürst:

  • Gehe spazieren oder joggen
  • Nimm einen Ball und wirf ihn auf den Boden (10Mal, 20 Mal =)
  • Boxe in ein Kissen oder einen Boxsack
  • Tanze zu deiner Lieblingsmusik
  • Male ein Wutmännchen, zerreisse das Blatt 
  • Schreie in ein Kissen oder gehe in den Wald und schreie alles heraus
  • Luftpolsterfolie zerdrücken
  • Zeitung zerreissen
  • ...

Am besten du suchst dir etwas aus, wobei du keine Materialien braucht. Denn wenn du in deine Wut kommst musst du schnell handeln können. Viel Spass beim Ausprobieren. Schreibe mir doch auf Instagram, wenn du dein geeignetes Wuttool gefunden hast! Ich freue mich von dir zu lesen.

 

In unserem Workshop werden wir weiteres lernen: 

  • Wie setzt du deine Grenzen?
  • Was sind deine Trigger, welche deine Wut auslösen?
  • Wie unterstützt du deine Kinder in ihrer Wut?
  • Elementerad kennen lernen
  • Selbstliebeübung
  • Atmen lernen

 

Wir freuen uns auf dich!

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Freizeitakivitäten

Braucht dein Kind Freizeitaktiviäten?

Braucht es diese auch ausserhalb der Aktivitäten, welche ihr als Familie unternehmt?

Ist es genug alt um an einer Freizeitaktivität teilzunehmen, ausserhalb der Familie?

 

In erster Linie geht es bei jedem Hobby um dein Kind. 

Dein Kind ist nicht du!

Möchte dein Kind dieses Hobby ausüben? 

Hat dein Kind wirklich Lust, sein Hobby auszuüben? Oder könnte es nach 2-3 Monaten wieder aufhören?

Versuche in erster Linie, dein Kind zu fragen, ob es das wirklich möchte. Falls es nach 2/3 Wochen immer noch davon redet, scheue dich nicht eine Schnupperlektion zu buchen. 

Hat dein Kind genug Energie und Ausdauer das Hobby neben all seinen anderen Aktivitäten auszuüben, spricht grundsätzlich nichts dagegen. 

Will dein Kind das Hobby nur ausüben, weil ein guter Freund/ eine gute Freundin dabei ist? Auch da spricht nichts dagegen, nur kann es gut sein, dass die zwei Kinder immer zusammen sein möchten. Und falls ein Kind älter ist und die Hobbystunde wechseln muss, dann müsst ihr individuell schauen, wie ihr das handhabt.

Zudem beachtet als Eltern die Kosten und den Weg zum Hobby. Könnt ihr dies stemmen?

 

Braucht jedes Kind ein Hobby?

Kinder, die nur in die Schule oder in den Kindergarten gehen und da die volle Erfüllung ihrer Bedürfnisse finden oder es ihnen zu viel wäre, nein die brauchen kein Hobby. Diese Kinder brauchen aber auch einen guten Ausgleich und viel Luft um den Anforderungen gerecht zu werden. 

Macht es deinem Kind grosse Freude in seinem Zimmer in Ruhe mit Lego zu spielen, dann ist dies sein Ausgleich. 

Liebt dein Kind das Lesen und vertieft sich stundenlang darin, dann ist Lesen sein Hobby. Gehe mit ihm in die Bibliothek oder mache andere Aktivitäten rund um Bücher, welche das Kind liebt.

 

Hat dein Kind einen guten Freund/ eine gute Freundin und sie spielen ausgeglichen zusammen. Somit ist dies sein wunderbarer Ausgleich zu seinem Alltagsleben.

Jeder Mensch braucht luftige Aktivitäten, welche ihm Leichtigkeit im Leben schenkt. 

Jeder Mensch ist da sehr individuell und jeder Mensch darf für sich selber entscheiden, was ihm passt. 

 

Darf ich mein Kind in einen Kurs drängen?

 

Das passiert leider noch viel zu oft. Eltern wollen nur das Beste für ihre Kinder. Jedoch ist das Beste oft ein bisschen zu viel. Sprich mit deinem Kind und versuche herauszufinden, wieso es dir am Herzen liegt, dass dein Kind den Kurs besucht. Kannst du das deinem Kind nicht selber beibringen? Oder ist eine anderer Form (z.B. Privatunterricht, Unterricht mit einem Freund/einer Freundin) die bessere Lösung?

Oft zwingen Eltern ihre Kinder zu gewissen Hobbys. Das hat nichts mit den Kindern zu tun, sondern mit der Erfahrungen der Eltern. Hätte der Papa als Kind gerne Fussball gespielt, durfte aber wegen gewissen Gründen seines Elternhauses nicht, so will er, dass sein Sohn Fussball spielt. Damit sein Sohn die Träume des Papas verwirklicht. So läuft dies aber leider nicht meine Lieben.

Eure Kinder dürfen selber ihre Hobbys auswählen! 

 

Für gesunde Kinder und eine gesunde nächste Generation.

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Darf ich meine Kinder bestrafen?

Darfst du dein Kind bestrafen? 

Muss es bestraft werden für sein Verhalten?

Was bewirkt eine Strafe?

 

Es gibt sehr kontroverse Meinungen zu diesem Thema. Viele Eltern wissen sich oft nicht anderst zu helfen. Sie kennen keinen anderen Weg mit einem gesellschaftlich nicht angesehenen Verhalten umzugehen. Oder mit einem Verhalten, welches andere verletzt oder welches die Eltern in diesem Moment stört.

 

Grundsätzlich: Ein Kind zeigt ein Verhalten nur, weil es damit etwas ausdrücken will. Es zeigt dir, wie es sich fühlt. Es fühlt sich bei dir sicher, darum zeigt es vielleicht auch dir sehr unangenehmes Verhalten (z.B. schlagen, beissen...).

Ein Kind will nicht bewusst etwas böses oder uns ärgern. Oft haben die Eltern das Gefühl, das Kind ärgert oder provoziert extra. Kinder sind ein Geschenk, sie helfen dir zu heilen.

Trigger

Diese kleinen Wesen treiben dich bis zum Wahnsinn, damit DU hinschaust. Damit du in die Heilung gehst. Triggert dich das Verhalten deines Kindes immer und immer wieder? Schau hin, es hat mit dir zu tun. Oft ist es in der Kindheit versteckt. Schlägt dich dein Kind und du erträgst es kaum? Wurdest du in der Kindheit geschlagen von deinen Eltern, von deinen Geschwister oder deinen Freunden? Heile es durch innere Kind Heilung (Meditationen, Coaches, Therapeuten).

Gibt es Alternativen zum Strafen?

  • Rede mit deinem Kind? Was versteckt sich hinter seinem Verhalten.
  • Rede in der Giraffensprache (gewaltfreie Kommunikation)
    • Beobachtung
    • Gefühl
    • Bedürfnis
    • Bitte
  • Deinem Kind Alternativen zum störendem Verhalten aufzeigen.
  • Deinen Familienalltag auf das Positive lenken
  • Und deinem Kind jeden Tag sagen, dass es gut so ist wie es ist!

 

 

Wenn du schon vieles ausprobiert hast, aber es nichts bewirkt hat, braucht es oft externe Hilfe.

 

Hilfe zu beanspruchen ist eine Stärke, du schaust hin und bist bereit für die Veränderung!

Bravo!

 

Ich helfe dir gerne weiter!

 

 

 

 

 

 

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Kommunikation

,,Das Wichtigste an Kommunikation ist, zu hören, was nicht gesagt wird.“ (Peter Drucker)

„Der Mensch hat zwei Ohren und eine Zunge, damit er doppelt so viel hören kann, wie er spricht.“ (Epiktet)

Beide Zitate beschreiben sehr ausdrücklich, wie wichtig die richtige Kommunikation ist. 

Doch wie geht denn das? Richtig kommunizieren? Und was mache ich, wenn mein Kind, obwohl es sprechen kann, nicht mit mir spricht. 

Von vielen Familien bekomme ich zu hören.

  • ,,Ja, aber er/sie spricht nicht über die Schule/ den Kindergarten mit mir.",
  • ,,Wenn ich ihn/sie frage, sagt er nur ja/nein. Das verstehe ich einfach nicht."
  • ,,Mein Kind zieht sich oft in sein Zimmer zurück. Da kann ich gar nicht mit ihm/ihr reden. "
  • ,, Ich mag nach der Arbeit nicht mehr mit meinem Partner/In stundenlang reden. Der Tag war so anstrengend."

 

Wie stellst du nun die Kommunikation zwischen dir und deinen Familienmitglieder wieder her?

 

  1. Nichts überstürzen. Gehe langsam vor und schaue zuerst einmal, wie du mit dir sprichst. Hörst du dir zu?
  2. Zeige echtes Interesse: Schaue deinem Kind in die Augen, nicke, und sei voll und ganz bei ihm. Lege das Handy weg.
  3. Akzeptiere und toleriere die Gefühle deines Kindes. Es kann sein, dass es von der Schule nach Hause kommt und es ist völlig aufgelöst. Es erzählt dir.... und du sagst ihm, das ist doch nicht so schlimm. Das Kind wird dir beim nächsten Mal nicht mehr viel erzählen. Respektiere seine Gefühle und zeige Verständnis: Ja, das glaube ich dir, das muss sehr schlimm für dich gewesen sein. Wie könntest du das nächste Mal anderst handeln? Brauchst du mich dafür oder kannst du dies alleine regeln? So weiss es, du stehst jederzeit hinter ihm, egal was kommt.
  4. Nimm dir bewusst Zeit, deinem Kind aktiv zuzuhören. Z.B. nach der Schule beim Mittagessen, beim Abendessen, vor dem zu Bett gehen. Achte darauf, dass wenn du mehrere Kinder hast, du jedem Kind Gesprächszeit gibst. Fällt euch das schwer? Versucht es mit einem Sprechstein und einer Sanduhr. Jedes Familienmitglied darf 3 Minuten erzählen und die anderen hören aktiv zu. 
  5. Kinder brauchen Zeit, um ihre Gedanken zu formulieren. Lass ihnen ihre Zeit und falle nicht ins Wort auch bei fremden Personen nicht. Dein Kind wird sprechen nur eben langsamer.
  6. Sei ein Vorbild: Sei respektvoll deinem Kind/deiner/m PartnerIn gegenüber. Sage danke, bitte und höre ihm zu. Es wird dir gleichtun. 

 

Dein Kind wird sich mit der Zeit wieder mehr dir gegenüber öffnen, wenn du Schritt für Schritt in eine offenere und kommunikativere Haltung mit deinem Kind gehst. Bestrafen und schreien schaden der Beziehung zu deinem Kind.

 

Brauchst du Hilfe dabei? Möchtest du, dass dein Kind endlich wieder mit dir spricht?

Melde dich bei mir! Ich freue mich auf euch und verhelfe euch zu einem kommunikativeren Familienleben.

 

 

 

 

 

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